Jede digitale Erzählung sollte bis auf die tragenden Quellen zurückverfolgbar sein. Diese Seite bietet einen direkten Einstieg in die wichtigsten Dokumente und modernen Forschungsarbeiten.
A · primär / archäologischNotitiae fundationis et traditionum S. Georgii in Nigra Silva
1083–1120 (Berichts-/Entstehungszusammenhang)
Gründungsnotiz und Traditionsverzeichnis. Zentrale Quelle für die Frühgeschichte. Der mittelalterliche Originaltext ist nicht erhalten; die einzige Überlieferung liegt in einer Abschrift des 17. Jahrhunderts im Generallandesarchiv Karlsruhe (65/511).
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A · primär / archäologischPrivileg Papst Urbans II.
8. März 1095
Papstschutz sowie freie Wahl von Abt und Vogt. Original: Generallandesarchiv Karlsruhe, GLA B 5. Auf LEO-BW abgebildet und in der Klosterdarstellung ausgewertet.
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A · primär / archäologischUrkunde Heinrichs V.
28. Januar 1108
Bestätigung für St. Georgen; digital in der Diplomata-Datenbank der Monumenta Germaniae Historica erschlossen.
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A · primär / archäologischVita Theogeri
12. Jahrhundert, verfasst nach Theogers Tod
Hagiographische Lebensbeschreibung Theogers und zentrale Quelle für Person und Reformwirkung. Sie ist quellenkritisch zu lesen: Heiligenvita und historische Information überlagern sich.
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A · primär / archäologischPrivileg Innozenz’ II.
1139
Päpstliche Besitz- und Beziehungsbestätigung; wichtig für das Netzwerk und die Entwicklung der Abtei.
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A · primär / archäologischPrivileg Alexanders III.
26. März 1179
Schutz-, Besitz- und Freiheitsbestätigung. Original GLA Karlsruhe B 33; besonders geeignet für eine interaktive Besitz- und Netzwerklandkarte.
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A · primär / archäologischSt. Georgener Annalen
ab etwa 1140; Fortsetzungen bis in die Neuzeit
Annalen mit einem zunächst stark klostergeschichtlichen Schwerpunkt; nur in Abschriften des 17. Jahrhunderts überliefert.
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A · primär / archäologischTagebücher Georg Michael Gaissers
1621–1655
Außergewöhnlich dichte Quelle für Dreißigjährigen Krieg, Villingen und die Restitutionszeit des Klosters. Geeignet für datumsbasierte digitale Vermittlung („Heute vor 400 Jahren“).
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C · historische ÜberlieferungEduard Christian Martini: Geschichte des Klosters und der Pfarrei St. Georgen
1859
Frühe umfassende Klostergeschichte mit Kapiteln zu Stiftung, Äbten, Besitz, Gebäuden und Untergang. Vollständig digitalisiert; als ältere Forschung quellenkritisch zu benutzen.
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C · historische ÜberlieferungKarl Theodor Kalchschmidt: Geschichte des Klosters, der Stadt und des Kirchspiels St. Georgen
1895
Umfangreiche lokale historische Darstellung mit Anmerkungen, Beilagen und Zeittafel. Vollständiges Digitalisat.
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B · wissenschaftlich rekonstruiertMatthias Untermann: Nachrichten zur Baugeschichte
2005
Zentrale moderne bauarchäologische Auswertung von Kirche, Klausur und Grabungen; Grundlage für jede belastbare digitale Rekonstruktion.
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B · wissenschaftlich rekonstruiertSteinmaier / Reininghaus / Jenisch: Reste des Klosters unter dem Schulhof
publiziert 2020
Kurzbericht zu den 2019 erneut untersuchten Klosterresten. Die vollständige Grabungsdokumentation sollte für das Projekt direkt beim Landesamt für Denkmalpflege angefragt werden.
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A · primär / archäologischHandschriftenbestand St. Georgen / Villingen
laufende Erschließung
Rund 110 Handschriften in der BLB; seit 2019 werden sie in einem DFG-Projekt tiefenerschlossen und digitalisiert. Provenienz und Herstellungsort müssen auseinandergehalten werden.
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