Hezelo
Initiator der Gründung, Vogt des Klosters Reichenau und Angehöriger einer weit begüterten Adelsfamilie. Ursprünglich plante er das Kloster in Wald/Königseggwald. Kurz vor seinem Tod wurde er Mönch in St. Georgen.
Stifter, Äbte, Chronisten und weitere Menschen, an denen die Geschichte des Klosters greifbar wird.
Das Kloster war ein Netzwerk von Stiftern, Mönchen, Äbten, Frauen im Umfeld des Konvents, Vögten, Adelsfamilien, Handwerkern und auswärtigen Partnern. Für digitale Vermittlung sollten Personen stets mit den Quellen verbunden werden, die sie belegen.
Initiator der Gründung, Vogt des Klosters Reichenau und Angehöriger einer weit begüterten Adelsfamilie. Ursprünglich plante er das Kloster in Wald/Königseggwald. Kurz vor seinem Tod wurde er Mönch in St. Georgen.
Mitstifter mit Besitzschwerpunkt im Breisgau; trat der Gründungsüberlieferung zufolge selbst in den Konvent ein.
Dritter Mitstifter, in der Quelle als vir quidam militaris bezeichnet. Auch er soll Mönch geworden sein.
Abt von Hirsau und zentrale Figur der südwestdeutschen Klosterreform. Er verwarf den ersten Standort Wald und setzte den Schwarzwaldstandort durch; Gründe werden in der Quelle nicht ausdrücklich genannt.
Prägende Persönlichkeit der Frühzeit. Unter ihm wuchs St. Georgen zu einem bedeutenden Reformzentrum. Später zum Bischof von Metz gewählt; seine Vita ist eine zentrale, zugleich hagiographische Quelle.
Nachfolger Theogers. Unter ihm setzten sich Reformkontakte und Besitzkonsolidierung fort; ein eigenes Verzeichnis von Schenkungen und Tauschhandlungen ist für seine Regierungszeit überliefert.
Mit der spätmittelalterlichen Reform- und Neubauphase verbunden. Die spätgotische Kirche wurde in seiner Zeit errichtet; sein Grabmal wurde 1893 geborgen, gilt heute aber als verschollen.
Katholischer Abt in der Reformationszeit. Nach Okkupation und Vertreibung verlagerte sich der Konvent nach Villingen; 1548 kam es vorübergehend zur Rückkehr. Mit seinem Tod 1566 war eine dauerhafte Rückkehr nochmals unwahrscheinlicher.
Benediktinerabt in Villingen und herausragender Chronist des Dreißigjährigen Kriegs. Seine Tagebücher dokumentieren Ereignisse, Reisen und Konflikte; 1633 ist er auch mit Neubauten am St. Georgener Stammkloster verbunden.
Adliger, der zum Mönch konvertierte. Seine Grabplatte zählt zu den bedeutendsten erhaltenen Steinzeugnissen des Klosters und befindet sich im St. Georgener Lapidarium.
Adlige conversa, deren Grabstein hohen Quellenwert für die Sozial- und Personengeschichte des Konvents besitzt.
Für spätere AR- und ExploraVision-Anwendungen sollten Personeneinträge zusätzlich Quellenbelege, Beziehungen, Ämter, Wirkungsorte, Zeitintervalle und einen Unsicherheitsgrad enthalten. Dadurch kann etwa Theoger direkt mit Reformbeziehungen, Vita und Zeitleiste verbunden werden.