Digitales Kloster St. Georgen · Arbeits- und Informationsstand 2026

Personen

Stifter, Äbte, Chronisten und weitere Menschen, an denen die Geschichte des Klosters greifbar wird.

Das Kloster war ein Netzwerk von Stiftern, Mönchen, Äbten, Frauen im Umfeld des Konvents, Vögten, Adelsfamilien, Handwerkern und auswärtigen Partnern. Für digitale Vermittlung sollten Personen stets mit den Quellen verbunden werden, die sie belegen.

A · primär / archäologisch

Hezelo

† 1088

Initiator der Gründung, Vogt des Klosters Reichenau und Angehöriger einer weit begüterten Adelsfamilie. Ursprünglich plante er das Kloster in Wald/Königseggwald. Kurz vor seinem Tod wurde er Mönch in St. Georgen.

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A · primär / archäologisch

Hesso

11. Jahrhundert

Mitstifter mit Besitzschwerpunkt im Breisgau; trat der Gründungsüberlieferung zufolge selbst in den Konvent ein.

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A · primär / archäologisch

Konrad

11. Jahrhundert

Dritter Mitstifter, in der Quelle als vir quidam militaris bezeichnet. Auch er soll Mönch geworden sein.

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A · primär / archäologisch

Wilhelm von Hirsau

† 1091

Abt von Hirsau und zentrale Figur der südwestdeutschen Klosterreform. Er verwarf den ersten Standort Wald und setzte den Schwarzwaldstandort durch; Gründe werden in der Quelle nicht ausdrücklich genannt.

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A · primär / archäologisch

Theoger

Abt 1088–1119; † 1120

Prägende Persönlichkeit der Frühzeit. Unter ihm wuchs St. Georgen zu einem bedeutenden Reformzentrum. Später zum Bischof von Metz gewählt; seine Vita ist eine zentrale, zugleich hagiographische Quelle.

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A · primär / archäologisch

Werner

Abt 1119–1134

Nachfolger Theogers. Unter ihm setzten sich Reformkontakte und Besitzkonsolidierung fort; ein eigenes Verzeichnis von Schenkungen und Tauschhandlungen ist für seine Regierungszeit überliefert.

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A · primär / archäologisch

Georg von Asch

Abt 1474–1505

Mit der spätmittelalterlichen Reform- und Neubauphase verbunden. Die spätgotische Kirche wurde in seiner Zeit errichtet; sein Grabmal wurde 1893 geborgen, gilt heute aber als verschollen.

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A · primär / archäologisch

Johannes V. Kern

† 1566

Katholischer Abt in der Reformationszeit. Nach Okkupation und Vertreibung verlagerte sich der Konvent nach Villingen; 1548 kam es vorübergehend zur Rückkehr. Mit seinem Tod 1566 war eine dauerhafte Rückkehr nochmals unwahrscheinlicher.

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A · primär / archäologisch

Georg Michael Gaisser (Georg II.)

1595–1655; Abt 1627–1655

Benediktinerabt in Villingen und herausragender Chronist des Dreißigjährigen Kriegs. Seine Tagebücher dokumentieren Ereignisse, Reisen und Konflikte; 1633 ist er auch mit Neubauten am St. Georgener Stammkloster verbunden.

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A · primär / archäologisch

Adalbert von Hellerbach / Ellerbach

† 1121

Adliger, der zum Mönch konvertierte. Seine Grabplatte zählt zu den bedeutendsten erhaltenen Steinzeugnissen des Klosters und befindet sich im St. Georgener Lapidarium.

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A · primär / archäologisch

Gertrud von Burgberg

13. Jahrhundert

Adlige conversa, deren Grabstein hohen Quellenwert für die Sozial- und Personengeschichte des Konvents besitzt.

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Personen als Datenmodell

Für spätere AR- und ExploraVision-Anwendungen sollten Personeneinträge zusätzlich Quellenbelege, Beziehungen, Ämter, Wirkungsorte, Zeitintervalle und einen Unsicherheitsgrad enthalten. Dadurch kann etwa Theoger direkt mit Reformbeziehungen, Vita und Zeitleiste verbunden werden.