Digitales Kloster St. Georgen · Arbeits- und Informationsstand 2026

Objekte & Spuren

Steine, Grabmäler, Bauplastik, Kunstwerke und Handschriften als materielle bzw. digitale Zeugnisse.

Die materielle Geschichte St. Georgens ist heute räumlich verteilt. Ein „Digitales Kloster“ kann lokale Steine, entfernte Kunstwerke, Handschriften und Archivquellen virtuell wieder zusammenführen.

A · primär / archäologisch

Lapidarium St. Georgen

Die lokale Steinsammlung verteilt sich auf die frei zugängliche Galerie im Klosterhof, die Laurentiuskirche und das Untergeschoss der Robert-Gerwig-Schule. Sie enthält Grab-, Bau-, Grenz- und Erinnerungssteine und ist der wichtigste lokale materielle Zugang zum verschwundenen Kloster.

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A · primär / archäologisch

Grabplatte Adalberts von Hellerbach/Ellerbach, 1121

Die Grabplatte des 1121 verstorbenen, zum Mönch konvertierten Adligen ist eines der bedeutendsten erhaltenen Zeugnisse der Frühzeit.

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A · primär / archäologisch

Grabmäler und Wappensteine

Grabsteine liefern Informationen über Personen, soziale Beziehungen und Bestattungsorte. Drei Wappengrabsteine ohne Inschrift stehen heute in St. Lorenz. Das Grabmal Abt Georgs von Asch ist nach älterer Bergung heute verschollen.

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A · primär / archäologisch

Romanische und gotische Bauplastik

Säulentrommeln, Basen, Werksteine, Schuppenfries- und Portalfragmente helfen bei der Rekonstruktion der romanischen Kirche. Konsolen mit Figurenschmuck, Wappenschlussstein und Heizungsstein gehören zu späteren Bauphasen.

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B · wissenschaftlich rekonstruiert

Apostelfragmente

Figurale Konsolen und Fragmente verweisen auf die spätgotische Ausstattung. Ihr genauer ursprünglicher Einbaukontext muss objektweise dokumentiert werden.

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B · wissenschaftlich rekonstruiert

Holzskulpturen in Rottweil

Zehn Holzskulpturen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts werden in der Forschung mit St. Georgen verbunden und in Rottweil/Landesmuseum-Württembergs-Zusammenhang genannt. Vor Veröffentlichung sollte der aktuelle Eigentums- und Ausstellungsstatus institutionell verifiziert werden.

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A · primär / archäologisch

Altarwerk um 1523 in Karlsruhe

Vier Skulpturen und zwei Altarflügel eines um 1523 neu geschaffenen Altarwerks befinden sich laut Badischem Klosterbuch in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.

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A · primär / archäologisch

Handschriften St. Georgen / Villingen

In der Badischen Landesbibliothek befinden sich heute rund 110 Handschriften des Bestands St. Georgen. Wichtig: Die Signatur bzw. Provenienz St. Georgen/Villingen bedeutet nicht automatisch, dass eine Handschrift im mittelalterlichen Schwarzwaldkloster hergestellt wurde.

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A · primär / archäologisch

Brigach-Quellstein / „Dreigötterstein“

Der Stein gehört zur lokalen Sammlung, ist aber kelto-römisch und kein mittelalterliches Klosterobjekt. Er eignet sich gerade deshalb gut, um in einer Ausstellung zwischen „Objekt am Klosterort“ und „Objekt aus dem Kloster“ zu unterscheiden.

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Empfohlener digitaler Objektpass

FeldInhalt
IdentitätInventarnummer, Titel, Objekttyp, Material, Maße.
ZeitDatierung, Datierungsunsicherheit, Bau-/Nutzungsphase.
OrtFundort, vermuteter historischer Einbauort, heutiger Standort.
WissenBeschreibung, Inschrift, Transkription, Übersetzung, Literatur, Evidenzgrad.
DigitalFoto, 3D-Scan, Rechte/Lizenz, IIIF/URI, AR-Anker.